ReferentInnen Gewaltprävention

Dr.in Christa Markom (Lehrgangsleitung)

Ausbildung: Sozialpädagogin, Kultur- und Sozialanthropologin (Universität Wien)

Weiterbildung: Traumapädagogik, Friedensforschung

Berufliche Erfahrungen: Sozialpädagogin in Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und psychiatrisch betreute erwachsene Menschen; Leitung und Durchführung wissenschaftlicher Projekte an der Universität Wien (Migrations- und Bildungsforschung); Lektorin an den Universitäten Wien, Graz, Innsbruck und Bern; Trainerin für Seminare und Workshops zu den Themen Migration und Flucht, Rassismus, Diskriminierung, Macht und Sprache, Gewalt und Traumatisierung, Diversität und Differenz mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen; Beratung und Begleitung bei Konflikten und Fusionen von und in Betrieben.

Kompetenzen: Kinder- und Jugendarbeit, Erwachsenenbildung, Rassismus,- Migrations- und Flüchtlingsforschung, Vermittlung von Theorie und Praxis der Themenbereiche Diversität, Diskriminierung, Gewalt und Sprache.

Kontakt und Website: christa.markom [AT] univie.ac [DOT] at
https://homepage.univie.ac.at/christa.markom/

DSA Jungherr Elisabeth

Ausbildung: Bundesakademie für Sozialarbeit, Wien

Weiterbildung: Anti-Gewalt-Trainer/Konfrontativer Ressourcentrainer

Berufliche Erfahrungen: Parkbetreuung und Mobile Jugendarbeit bei Kiddy&Co., Sozialarbeit mit gewaltbereiten und/oder politisch extremen Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei Streetwork Wien, Teamleiterin von Streetwork Wien, Lehrtätigkeit an der FH Campus Wien – Soziale Arbeit, Referentin am Institut für Freizeitpädagogik, Koordinatorin des Projekts „Die Antigewalttrainer“, Anti-Gewalt-Trainerin, Trainerin für Seminare und Workshops zu den Themen Gewaltprävention und Deeskalation

Kompetenzen: Jugendarbeit, Sozialarbeit mit gewaltbereiten und politisch extremen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, Gewaltprävention für Burschen und Mädchen

 Kontakt und Website: antigewalttraining [AT] rdk-wien [DOT] at, www.dieantigewalttrainer.at  

Mag. Sertan Batur

Ausbildung: Psychologiestudium an der Universität Istanbul und Universität Wien.

Weiterbildung: Lehrgänge: "Effektive Kommunikation", "Adoleszenspsychologie", "Interkulturelle Elternbegleitung", "Berufsorientierungscoaching", "Gender Mainstreaming", "Suchtprävention".

Berufliche Erfahrungen: Einrichtungsleiter des Jugendtreffs JUVIVO.21, psychosozialer Prozessbegleiter in der Männerberatung Wien, Erfahrungen in Organisation und Durchführung der Elternbildungsseminäre, Erfahrungen mit Flüchtlingen.

Kompetenzen: Jugendarbeit, Burschen- und Männerarbeit, Arbeit mit gewaltbetroffenen Männern, Rassismus, kritische Ansätze in der Psychologie, theoretische Psychologie.

DSA Jörg Buchmüller

Ausbildung: Bundesakademie für Sozialarbeit, Wien

Weiterbildung: Anti-Gewalt-Trainer/Konfrontativer Ressourcentrainer

Berufliche Erfahrungen: Straßensozialarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei Streetwork Wilhelmsdorf und Streetwork Liesing, Anti-Gewalt-Trainer, Trainer für Seminare und Workshops zu den Themen Gewaltprävention und Deeskalation

Kompetenzen: Jugendarbeit, Burschenarbeit, Gewaltprävention

Kontakt und Website: j.buchmueller [AT] rdk-wien [DOT] at, www.dieantigewalttrainer.at

Dipl.Päd. Philipp Leeb

Ausbildung: Lehramt für Sonderschule (Schwerpunkt Integrative und Reformpädagogik), Sprachheilpädagogik

Weiterbildung: Genderberater (genderwerkstätte Graz), Clownerie, zahlreiche Seminare in viele Richtungen

Berufliche Erfahrungen: Theater/TV/Film-Statist, Beleuchtungsdouble, Kleindarsteller, Balletttänzer, Breakdancer, Bürogehilfe, Hilfsarbeiter, Kellner, Verpacker, Postzusteller, Medienbeobachter, Handpuppenspieler, DJ, Kartenabreisser, Au-Pair, Siebdruckergehilfe, Babysitter, Organisator, Kameramann, Cutter, Zivildiener. Lehrer in Alternativschule und öffentlicher Dienst 1997-2010. Journalist, Online-Trainer, Trickfilmer, Kulturarbeiter, Obmann von poika - Verein für gendersensible Bubenarbeit in Erziehung und Unterricht, Genderexperte für das BMBF.

Kompetenzen: Bubenarbeit, Crosswork, Berufsorientierung, Web 2.0, Organisation und Vernetzung, Bildung

O-Ton: "Ich treffe eine Unzahl von Buben, Burschen, Knaben, Jungen und Männern, die alle eins gemeinsam haben: ihr biologisches Geschlecht. Ihre emotionale Welt, ihre Bedürfnisse und Wünsche sind jedoch so unterschiedlich und jeder aus dieser Gruppe freut sich, Platz für seine Gedanken zu Männlichkeit zu bekommen. Auch das Interesse am "anderen" Geschlecht ist groß und somit entstehen viele wichtige und intensive Gespräche über menschliche Gesellschaft. Das macht mir Spaß und ich schöpfe aus dieser Arbeit Kraft und Hoffnung auf eine Geschlechterdemokratie, in der alle ihre Chancen und Möglichkeiten bekommen, unabhängig von jeglicher Zuschreibung."

Kontakt & Website: philipp [AT] poika [DOT] at, www.poika.at

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Mag.a Anu Pöyskö

Ausbildung: Tampere Universität, Finnland: Studium Journalismus mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik

Berufliche Erfahrung: Medienprojekte und -workshops mit verschiedenen Zielgruppen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene), Referentin für Medienpädagogik in der Weiterbildung für PädagogInnen, Leiterin des wienXtra-medienzentrums

Kompetenzen: Theorie und Praxis der Medienpädagogik/Medienbildung, Medien im Alltag von Kindern und Jugendlichen, Gewalt und Medien.

O-Ton: "Der Konsum von gewalthaltigen Medien steigert die Gewaltbereitschaft - nein, eine solche einfache Kausalität existiert nicht! Aber es ist aus pädagogischer Sicht sinnvoll, genau hinzuschauen und verstehen zu wollen, wieso Mediengewalt viele Heranwachsende so stark fasziniert."

Fachtexte: http://www.wienxtra.at/erwachsene-bildung/expertinnen/film-und-medien/#c3420

Kontakt & Website: www.medienzentrum.at

Mag.a Dr.in Teresa Schweiger

Ausbildung: Kunst- und Linguistikstudium (University of the Arts London, M.A. Schule f. Künstl. Fotografie Wien, Universitäten Wien, Budapest, Florenz und Salzburg)

Berufliche Erfahrungen: Feministische Frauenarbeit, gendersensible Mädchen- und Bubenarbeit, Erwachsenenbildnerin im Bereich Gendersensible Pädagogik, Leitung von NGOs, Universitätslektorin für Gender Studies, Universitätsmitarbeiterin im Bereich Frauenförderung, Öffentlicher Dienst, Künstlerische Projekte mit Kindern und Jugendlichen

Kompetenzen:
Projektmanagerin, Mädchen-/Buben-/Genderarbeit mit Schwerpunkt Gewaltprävention/Berufsorientierung/Lebensplanung, Internationale Jugendarbeit, Frauenberatung, Workshopleiterin, Autorin und Herausgeberin 

Weiterbildung:
Weiterbildungen in der gendersensiblen Pädagogik, Jugendarbeit, u.a. Cross Work (ifp Wien), Internationale Bubenarbeit (Jugend in Aktion)

Kontakt und Website: teresa [AT] poika [DOT] at, www.poika.at

 

O-Ton:

"In meinen Seminaren und Workshops nimmt der normkritische Ansatz in Bezug auf Gender, und damit die Frage nach erwarteten und geforderten Anpassungsleistungen an eine neoliberale Gesellschaftsordnung aller Geschlechter eine wesentliche Rolle ein. Auch ist mir der Fokus auf weitere Kategorien der strukturellen Ungleichbehandlung wie Klasse/Ethnie/Herkunft/Religion/Körper/sexuelle Orientierung wichtig, um Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen zu analysieren. Im Kern der gendersensiblen Herangehensweise steht für mich der Abbau von Benachteiligungen und Ungleichheiten aller Geschlechter."

Mag. Christoph Kaindel

Ausbildung: Studium der Geschichte an der Universität Wien, mit Fächerkombination außereuropäische Geschichte und Historische Hilfswissenschaften

Weiterbildung: Staatlich geprüfter Trainer für allgemeine Körperausbildung; NLP-Practitioner; 1. Dan JuJitsu

Berufliche Erfahrungen: Arbeit im Bereich Jugendmarketing (Tfactory). Medienpädagogik (netbridge, Wr. Bildungsserver). Referent für Saferinternet.at, institut für freizeitpädagogik, Pädagogische Hochschule Wien. Layout und Illustration für die Wiener Bezirksjournale. Selbständiger Grafiker. Kampfchoreograf (Rabenhof, Schauspielhaus, Schaubühne Berlin), Schauspieler (Rabenhof, WUK etc.). Gewaltpräventionsseminare (div. SCHILF-Seminare, PH Wien)

Kompetenzen: Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen, Computerspiele, Online-Sucht, Gewaltdarstellung, Gewaltmotivation und -prävention, spätmittelalterliche Fechtkunst, Selbstverteidigung.

O-Ton: "Reale und virtuelle Welt können heute nicht mehr voneinander getrennt werden. Viele Erfahrungen und Kommunikationsprozesse spielen sich in der sogenannten "virtuellen Welt" ab und haben erheblichen Einfluss auf unser Leben."

Kontakt: christoph.kaindel [AT] wiener-bildungsserver [DOT] at  

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