Erasmus+: Jugend in Aktion

Das EU-Förderprogramm Erasmus+: Jugend in Aktion unterstützt Jugendprojekte in ganz Europa. 

Die wienXtra-jugendinfo, als Wiener Regionalstelle für Erasmus+: Jugend in Aktion, bietet kostenlose Beratung zu den Fördermöglichkeiten.

Beratungstermine gibt es nach Vereinbarung mit Lea Pamperl per E-Mail (lea.pamperl [AT] wienxtra [DOT] at) oder telefonisch (01/4000-84 083).

Beratung und Unterstützung

  • Information zu den Fördermöglichkeiten
  • Kostenlose Projektberatung
  • Unterstützung bei der Projektpartnersuche
  • Tipps zur Antragstellung
  • Feedback zu ausgearbeiteten Anträgen
  • Begleitung während der Projektumsetzung

ERASMUS+ JUGEND NEWS enthält aktuelle Infos zum EU-Programm Erasmus+: Jugend in Aktion, internationale Angebote für Jugendliche, Trainingsangebote für Jugendarbeiter_innen und die nächsten Fristen für Projektförderungen und Preise.

Der Newsletter wird einmal im Monat kostenlos per E-Mail versendet. 

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Du kennst Erasmus+: Jugend in Aktion nur vom Hörensagen? Du möchtest mehr über EU-geförderte Jugendprojekte erfahren?

In unserer Sprechstunde kannst du dir die wichtigsten Infos für Einsteiger_innen holen. Außerdem beantworten wir gerne deine Fragen rund um Fördermöglichkeiten und Antragstellung. Ohne Anmeldung. Komm einfach vorbei!

Termine:

  • Montag, 13.11.2017, 16:00-18:00
  • Montag, 11.12.2017, 16:00-18:00

Ort: wienXtra-jugendinfo, 1010 Wien, Babenbergerstraße / Ecke Burgring

Im Rahmen von Erasmus+: Jugend in Aktion gibt es die Möglichkeit verschiedene Trainings- und Weiterbildungsangebote zu besuchen. Die Teilnahme an einem Training ist eine gute Möglichkeit das EU-Programm im Jugendbereich kennen zu lernen, sich in der Jugendarbeit weiterzubilden und geeignete Partnerorganisationen zu finden. 

Die Kosten (Anreise, Unterkunft, Verpflegung) werden bis auf eine geringe Teilnahmegebühr von € 50,- vom EU-Programm übernommen.

Aktuelle Angebote findest du im Trainingskalender der Nationalagentur: www.jugendinaktion.at/traingskalender

Im Infoblatt Erasmus+: Jugend in Aktion findest du allgemeine Informationen (Ziele, Förderschienen, Länder, Antragstellung,...) zum Förderprogramm zusammengefasst.  

Eine Übersicht über regionale, nationale und internationale Finanzierungsquellen für junge Leute und Vereine im Jugendbereich bietet das Infoblatt Projektförderungen.

Zu den Förderschienen Jugendbegegnungen, Mobilität für Fachkräfte der Jugendarbeit und Europäischer Freiwilligendienst gibt es Broschüren mit weiterführenden Infos und Beispielprojekten. Die Broschüren können hier kostenlos bestellt werden.

Förderprogramm

Beachte bei einer geplanten Einreichung, dass dein Projekt folgende Voraussetzungen erfüllt:

  • außerschulischer, non-formaler Bildungsbereich
  • länderübergreifende Zusammenarbeit  
  • kein laufendes Projekt
  • nicht gewinn-orientiert
  • förderfähige Antragsteller_innen (z. B. Vereine, NGOs, Jugendgruppen, öffentliche Einrichtungen, gemeinnützige GmbH,...)
  • Zielgruppe des Projekts sind junge Menschen (13-30 Jahre) oder Fachkräfte der Jugendarbeit

Achtung: Einzelpersonen können keinen Förderantrag stellen.

Im Jugendbereich hat Erasmus+ folgende Ziele festgesetzt:

  • Stärkung von Schlüsselkompetenzen von jungen Menschen
  • Soziale Integration und Inklusion
  • Partizipation junger Menschen am demokratischen Leben und am Arbeitsmarkt
  • Verstärkte Zusammenarbeit zwischen dem Jugendbereich und dem Arbeitsmarkt
  • Förderung der Qualitätsentwicklung in der Jugendarbeit
  • Ergänzende Begleitung von polistischen Reformen (z. B. Europa 2020, Europäische Jugendstrategie)
  • Unterstützung und Entwicklung wissen- und forschungsbasierter Jugendpolitik
  • Verstärkte Anerkennung non-formaler und informeller Bildung (z. B. Youthpass)
  • Aufwertung der internationalen Dimension von Aktivitäten im Jugendbereich und der Rolle von JugendarbeiterInnen

Prioritäten 2017

Die Europäische Kommission setzt die inhaltliche Schwerpunktsetzung von 2016 fort. Die Prioritäten werden bei der Projektbewertung berücksichtigt und beziehen sich auf: 

  • Inclusion-Projekte, insbesondere Einbezug von Flüchtlingen, Asylsuchenden Menschen und MigrantInnen
  • Projekte, die Diversität, Interkulturalität, interreligiösen Dialog, Menschenrechte, kritisches Denken und media literacy fördern
  • Kompetenzentwicklung von JugendarbeiterInnen, um gemeinsame Werte zu vermitteln und insbesondere marginalisierte Jugendliche zu erreichen, sowie präventive Maßnahmen gegen die Radikalisierung von Jugendlichen setzen

In Österreich gibt es für 2017 in der Key Action 2 – Strategische Partnerschaften die nationale Priorität für Projekte, die einen klaren Mehrwert für die Jugendarbeit haben.

An einem Projekt müssen zwei oder mehr Länder beteiligt sein.

Das Förderprogramm unterscheidet zwischen Programmländern und benachbarten Partnerländern. Diese Länder können an Erasmus+: Jugend in Aktion teilnehmen:

Programmländer:
Belgien, Bulgarien, Tschechische Republik, Dänemark, Deutschland, Estland, Irland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Kroatien, Italien, Zypern, Lettland, Litauen, Luxemburg, Ungarn, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, Slowakei, Finnland, Schweden, Großbritannien, Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Island, Liechtenstein, Norwegen, Türkei

Benachbarte Partnerländer:
Albanien, Algerien, Ägypten, Armenien, Aserbaidschan, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Isreal, Jordanien, Kosovo, Marrokko, Libanon, Libyen, Moldawien, Montenegro, Palästina, Russland, Serbien, Syrien, Tunesien, Ukraine, Weißrussland

Sonderfall Schweiz:
Diese ist seit der Volksabstimmung vom 9. Februar 2014 nicht mehr Programmland. Eine Projekteinbindung der Schweiz ist bedingt möglich.
Nähere Infos: Übergangslösung Erasmus+

An den folgenden drei Terminen können Anträge eingereicht werden:

  • 1. Februar 2018 um 12:00 
    Projektstart zwischen 1. Mai und 30. September 2018
  • 26. April 2018 um 12:00  
    Projektstart zwischen 1. August und 31. Dezember 2018
  • 4. Oktober 2018 um 12:00 
    Projektstart zwischen 1. Jänner und 31. Mai 2019

In Österreich ist das Interkulturelle Zentrum als Nationalagentur für die Abwicklung und Fördervergabe von Erasmus+: Jugend in Aktion zuständig. Auf der Website der Nationalagentur unter www.jugendinaktion.at findest du weitere Informationen zum Förderprogramm (Antragsformulare, FAQs, Weiterbildungsangebote,...).

Förderschienen

Bei einer Jugendbegegnung treffen sich zwei oder mehr Jugendgruppen aus verschiedenen Ländern. Dabei tauschen sie sich über ein Thema aus (z. B. Umweltschutz, Toleranz, Menschenrechte, Integration, Vielfalt, Jugendkultur etc.). Das kann über vielfältige Methoden passieren: Outdoor-Aktivitäten, Musik, Theater, Tanz, Rollenspiele, Gruppendiskussionen, Exkursionen u. ä. Wichtig ist, dass alle Teilnehmer_innen sich einbringen und beteiligen können.

Das Treffen kann 5-21 Tage dauern und die Teilnehmer_innen könne zwischen 13 und 30 Jahren alt sein. Es müssen min. 16 und max. 60 junge Menschen teilnehmen.

Weitere Infos und Beispielprojekte findest du in der Broschüre Jugendbegegnung. Online findest du weitere Informationen unter: www.jugendinaktion.at

Der Europäische Freiwilligendienst (EFD) bietet gemeinnützigen Organisationen die Möglichkeit Freiwillige aus dem Ausland bis zu ein Jahr aufzunehmen. Junge Menschen zwischen 17-30 Jahre können sich dafür bewerben.

Der EFD in Wien heißt "Programm Melange". Das Programm wird von der Austauschorganisation Grenzenlos in enger Kooperation mit dem Verein wienXtra für die Stadt Wien durchgeführt. "Melange" bietet besondere Unterstützungsleistungen für EFD-Freiwillige und EFD-Aufnahmestellen. Dadurch wird es insbesondere jungen Menschen mit erhöhtem Förderbedarf aber auch kleineren Organisationen ermöglicht am EFD teilzunehmen. Aktuell werden rund 16 EFD-Aufnahmeprojekte vom Verein Grenzenlos als koordinierende Organisation betreut und damit aus den Mitteln der Stadt Wien kofinanziert.

Bei Interesse oder Fragen zu den Unterstützungsleistungen von "Programm Melange" kontaktiere bitte Grenzenlos. Die Broschüre Europäischer Freiwilligendienst für Organisationen enthält weiterführende Infos und Beispielsprojekte. Online findest du weitere Informationen unter: www.jugendinaktion.at

Es werden Projekte unterstützt, die den Austausch von Wissen sowie den Erwerb von neuen Kompetenzen in der Jugendarbeit fördern. Darunter fallen Seminare, Trainings, Vernetzungstreffen, Studienreisen und Job Shadowings/Hospitationen. Ziel ist es, durch die Austauschaktivitäten und Vernetzung einen Beitrag zur Qualitätsentwicklung in der Jugendarbeit in Europa zu leisten.

Eine Aktivität kann zwischen 2 Tagen und 2 Monaten dauern und es müssen mind. 2 Länder beteiligt sein. Teilnehmen können sowohl haupt- als auch ehrenamtliche Jugendarbeiter_innen.

In der Broschüre Jugendarbeit - Mobilität für Fachkräfte findest du weitere Infos und Beispielprojekte. Online findest du weitere Informationen unter: www.jugendinaktion.at

Gefördert werden Projekte, bei denen junge Menschen ein Netzwerk mit einer oder mehreren europäischen Partnergruppen bilden. Im Rahmen dieser Projektpartnerschaft wird die gemeinsame Projektidee geplant und umgesetzt.

Besonders Projekte mit den folgenden Schwerpunkten werden gefördert: soziales Engagement, unternehmerischen Ideen, Kreativität und Innovation.

Online findest du weitere Informationen zu dieser Förderschiene unter: www.jugendinaktion.at

Mit Strategischen Partnerschaften werden innovative Projekte im Jugend- und Bildungsbereich gefördert. Sie bieten ein weitgehendes offenes Format für langfristige, länderübergreifende Projekte. Eine Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Sektoren (Jugendarbeit, Schulen, Lehrlingsausbildung, Universitäten, Arbeitsmarkt) ist möglich.

Wichtige Aspekte einer Strategischen Partnerschaft sind:

  • strategische Ausrichtung und Innovation 
  • klarer Bezug zu den Zielen und Agenden von Erasmus+
  • nachhaltige Wirkung  

2017 gibt es außerdem eine nationale Förderpriorität in Österreich für Projekte, die einen klaren Mehrwert für die Jugendarbeit haben.

Online findest du weitere Infos zu dieser Förderschiene unter: www.jugendinaktion.at

Erasmus+: Jugend in Aktion fördert Projekte die den Dialog von jungen Menschen mit Entscheidungsträger_innen im Fokus haben. Die aktive Beteiligung und das Mitwirken junger Menschen am demokratischen Leben sollen damit unterstützt werden.

Mögliche Aktivitäten können sein: Seminare, Konferenzen, Online-Konsultationen und andere Formate, die junge Menschen mit Entscheidungsträger_innen in einen Dialog auf Augenhöhe zusammenführen.

Projekte des Strukturierten Dialogs können auf nationaler Ebene statt finden oder in Kooperation mit anderen Ländern. Weiterführende Infos zu dieser Förderschiene gibt es online unter: www.jugendinaktion.at   

Gut zu wissen: Der "Strukturierte Dialog" ist das Beteiligungsinstrument der EU-Jugendstrategie (2009-2018), die von der Europäischen Kommission verfasst wurde. Ziel ist es, Jugendliche bei der Gestaltung der Jugendpolitik strukturell einzubeziehen. Weitere Infos zum Strukturierten Dialog gibt es unter www.strukturierter-dialog.at.  


Letzte Aktualisierung: November 2017

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