Bodymodification

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Bodymodification sind bewusst herbeigeführte verändernde Eingriffe am Körper.

Streng genommen sind also auch Tattoos und Piercings Bodymodifications.

 

 

Stretching ist das Dehnen von Piercingkanälen, um größeren Schmuck in den Ohrläppchen tragen zu können (z.B. Tunnels, Plugs). Auch andere gepiercte Körperstellen können geweitet werden (z.B. Nasenflügel, Nasenscheidewand).

Zum Dehnen gibt es verschiedene Methoden. Bewährt hat sich ein Dehnungsstift, der langsam im Stichkanal nachgeschoben wird. Dabei entsteht keine frische Wunde.

Gegen das Selber Dehnen spricht gesundheitlich nichts, wenn

  • die gedehnte Stelle regelmäßig gesäubert,
  • der Dehnungsstift desinfiziert und
  • langsam gedehnt wird.

"Langsam dehnen" bedeutet, mit einem kleinen Durchmesser zu beginnen und nicht nachzudehnen, wenn es weh tut oder zu bluten beginnt.

Beim Kauf des Dehnungsstifts kannst du dich im Piercingstudio beraten lassen.

Wichtig: Große Dehnungen (ab ca. 5 Millimeter, je nach Hauttyp auch weniger) gehen beim Herausnehmen des Schmucks nicht ganz zurück und es bleiben sichtbare Löcher.

Bei Skarifizierungen werden durch Schneiden (Cutting) oder Einbrennen (Branding) Schmucknarben auf der Haut angebracht.

Für Menschen, die dunkle Haut haben oder auf Tattoofarben allergisch sind, ist ein in die Haut geritztes oder gebranntes Bild eine Alternative zu Tätowierungen.

Ein Trans- oder Microdermal ist ein Metallblättchen, das über einen kleinen Schnitt unter die Haut geschoben wird. Darüber wird ein Loch für die Befestigung des Schmucks ausgestanzt. Auf die Metallplatte können ein oder mehrere Aufsätze geschraubt werden.

Ein Transdermal kann nicht selbst entfernt werden. Dazu muss man in ein Piercing-Studio.

Ausgebildete TätowiererInnen und PiercerInnen

  • verfügen über ein Ausbildungszertifikat
  • den Gewerbeschein
  • viel Erfahrung
  • haben medizinisches Grundwissen
  • wissen, worauf sie beim Tätowieren oder Piercen achten müssen
  • geben Informationen aller Art; z.B. welche Stellen besonders schmerzempfindlich sind.

Außerdem ist es für sie selbstverständlich

  • über mögliche Nachteile aufzuklären; z.B. Schädigung der Zähne durch Lippenpiercing
  • Motivwünsche zu hinterfragen; z.B. "Willst du wirklich den Namen deiner Freundin auf der Stirn haben?"

Auch über die Größe des Motivs, Farben, Formen und den Preis geben TätowiererInnen und PiercerInnen zuverlässig Auskunft.

Ab deinem 18. Geburtstag bist du volljährig und kannst verändernde Eingriffe an deinem Körper durchführen lassen. Deine Ohrlöcher dehnen darfst du bereits ab 14 Jahren.

Infos und Tipps zur Wahl des Motives, Studiowahl, Stechvorgang, Preise und rechtliche Hinweise rund um Tattoo und Piercing

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Letzte Aktualisierung: April 2017

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