Kaufsucht

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Von Kaufsucht spricht man, wenn eine Person regelmäßig Dinge kauft, die sie nicht braucht. Oft werden die Sachen danach unausgepackt in den Kasten geräumt oder sogar weggeworfen.

Es geht dabei um den Vorgang des Kaufens. Für Nicht-Betroffene ist diese Form der Sucht sehr schwer begreiflich. Hol dir Hilfe, wenn du davon betroffen bist.

  • Bist du kaufsüchtig, so hast du die Kontrolle darüber verloren, wie oft und wie viel du einkaufst. Auch Geld spielt dabei keine Rolle. Viele Kaufsüchtige haben hohe Schulden.

  • Im Moment des Kaufens fühlst du dich wunderbar. Dieses Hoch vergeht schnell wieder und du musst wieder einkaufen.

  • Nach dem Kauf fühlst du dich schlecht, wirst von Schuldgefühlen geplagt und ärgerst dich, schon wieder etwas Unnötiges gekauft zu haben.

  • Manche Kaufsüchtige haben das Gefühl, immer wieder etwas kaufen zu müssen und es müssen immer teurere Produkte sein – nur so kann z.B. eine innere Unruhe kurzfristig gestoppt werden.

  • Du erkennst dein eigenes süchtiges Verhalten nicht oder verdrängst es. Meist kommt der Hinweis auf die Sucht von Familie und Freund_innen. Sucht ist eine Krankkeit - hol dir Hilfe und lass dich unterstützen.

Anton Proksch Institut - Ambulatorium Wiedner Hauptstraße

  • Beratung und Betreuung für Kaufsüchtige und Angehörige

Letzte Aktualisierung: April 2017

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