Kaufsucht

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Von Kaufsucht spricht man, wenn eine Person regelmäßig Dinge kauft, die sie nicht braucht. Oft werden die Sachen danach unausgepackt in den Kasten geräumt oder sogar weggeworfen.

Betroffene belohnen sich mit dem Shoppen, sie finden es befriedigend und erleben dabei oft Glücksgefühle. Beim Kaufen werden negative Gefühle überlagert oder verdrängt - das ist das klassische Frustshoppen, das viele kennen.

Problematisch wird es, wenn das Shoppen zum Zwang wird. Wenn es täglich und wahllos passiert und der Kaufrausch nicht mehr selbst kontrolliert werden kann.

Hol dir Hilfe, wenn du davon betroffen bist.

Beobachtest du dieses Verhalten bei Freund_innen oder Angehörigen, kannst du dich auch beraten lassen.

Merkmale der Kaufsucht

  • Bist du kaufsüchtig, so hast du in der Regel die Kontrolle verloren, wie oft und wie viel du einkaufst. Auch Geld spielt dabei keine Rolle mehr. Viele Kaufsüchtige haben hohe Schulden.
  • Deinen Einkauf beachtest du zu Hause gar nicht mehr. Oft werden die Dinge unausgepackt weggeräumt.

  • Im Moment des Kaufens fühlst du dich wunderbar und glücklich. Dieses Hoch vergeht schnell wieder und du musst wieder einkaufen.

  • Nach dem Kauf fühlst du dich schlecht, wirst von Schuldgefühlen geplagt und ärgerst dich, schon wieder etwas Unnötiges gekauft zu haben oder so viel Geld ausgegeben zu haben.

  • Manche Kaufsüchtige haben das Gefühl, immer wieder etwas kaufen zu müssen. Manchmal auch immer teurere Produkte – nur so kann z.B. eine innere Unruhe kurzfristig gestoppt werden.

  • Du erkennst dein eigenes Verhalten nicht oder verdrängst es. Meist kommt der Hinweis auf die Sucht von Familie und Freund_innen. Sucht ist eine Krankheit - hol dir Hilfe und lass dich unterstützen.

Beratung bei Kaufsucht

Anton Proksch Institut - Ambulatorium Wiedner Hauptstraße

  • Beratung und Betreuung für Kaufsüchtige und Angehörige

Letzte Aktualisierung: April 2018

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