Demos

Hier findest du die wichtigsten Fragen & Antworten rund ums Thema Demo-CD, Streaming und Download auf der eigenen Bandpage und in anderen Portalen.

Ja. Für Promotion-Zwecke kannst du CDs selbst brennen – zum Beispiel als Info für einen Veranstalter/eine Veranstalterin oder als Werbung bei Labels. Allerdings sollte auf der CD selbst (nicht nur am Booklet) folgender Satz angebracht sein: „Nur für Promotion. Nicht zum Verkauf. For promotional use only, not for sale“.

Ja. Wenn es sich um eine geringe Auflage handelt, ist das kein Problem. Sobald du es allerdings regelmäßig und mit der Absicht, Einnahmen zu erzielen tust, würde das der Gewerbeordnung unterliegen (siehe RELEASE IT!-Broschüre S. 19). Bist du Mitglied bei einer Verwertungsgesellschaft und/oder sind auf der CD auch Songs, die du nicht selbst geschrieben hast, musst du auch die Produktion von selbstgebrannten CDs bei der Austro Mechana anmelden (siehe RELEASE IT!-Broschüre S. 12)!

Achtung: Rohlinge haben eine deutlich kürzere Lebensdauer als professionell gepresste CDs. Es ist zu überlegen, ob das gegenüber den KäuferInnen deiner Musik fair ist.

Bei einem Presswerk. In Wien sind die zwei größten Presswerke CSM und Novon. Eine vollständige Liste von Presswerken in Österreich findet ihr im Musikatlas. Diesen kannst du über www.musikatlas.at bestellen oder kostenlos bei der wienXtra-jugendinfo oder im mica einsehen.

Ja. Du musst aber in jedem Fall die Produktion bei der Austro Mechana anmelden. Erst nach erfolgreicher Anmeldung bekommt das Presswerk die Freigabe von der Austro Mechana – ohne diese Freigabe darf kein Presswerk Tonträger produzieren. Du kannst dich unter bestimmten Umständen von den Lizenzgebühren der Austro Mechana für eine Produktion befreien lassen (näheres dazu findest du in der RELEASE IT!-Broschüre  S. 12).

Hinweis: Wenn du Tonträger produzierst, ohne bei einer Verwertungsgesellschaft zu sein, bekommst du keine Tantiemen, sollten die Aufnahmen z.B. im Radio gespielt werden! Näheres zu  Verwertungsgesellschaften findest du hier.

Ja. Manche Presswerke bieten dir auch die Möglichkeit, Tonträger zu pressen, die nicht auf einem Label erscheinen. Dazu haben einige Presswerke ein eigenes Label gegründet, um dir die notwendigen Codes (siehe RELEASE IT!-Broschüre S. 13) zur Verfügung zu stellen. In diesem Fall bekommen dann die Presswerke die Lizenzeinnahmen, wenn deine Aufnahmen gesendet (z.B. im Radio) oder öffentlich wiedergegeben werden!

Ja – wenn du bei keiner Verwertungsgesellschaft, keinem Verlag oder keinem Label bist und sofern du die Musik selbst geschrieben, getextet, interpretiert und aufgenommen hast.

Nein/unter Umständen – wenn du bei einer Verwertungsgesellschaft bist, müsstest du dafür eigentlichGebühren an die AKM und die Austro Mechana bezahlen. Teil des Wahrnehmungsvertrages mit diesen Verwertungsgesellschaften ist nämlich das Recht, Musikwerke online zum Stream oder Download zur Verfügung zu stellen. Sofern du ausschließlich deine eigene Musik zur Verfügung stellst (und für keines dieser Werke einen Verlagsvertrag abgeschlossen hast), kannst du bei der AKM für beide Gesellschaften eine Gebühren-Freistellung beantragen. Wenn die betreffenden Musikaufnahmen bei einem Plattenlabel veröffentlicht sind, benötigst du – unabhängig von der Freistellung bei der AKM/Aume – zusätzlich deren Zustimmung, da sie Rechte an der Tonaufnahme besitzen.

Solange du bei keiner Verwertungsgesellschaft bist und keinen Vertrag mit einem Label oder Verlag hast, kannst du tun, was du willst – du hast alle Rechte an deinen Werken bzw. Tonaufnahmen. Besteht ein Labelvertrag, so muss das Label zustimmen, da dieses Rechte an der Tonaufnahme besitzt. Was die Lizenzverträge und Gebührenzahlungen an die AKM und die Austro Mechana anbelangt, so sind dafür die BetreiberInnen der jeweiligen Website verantwortlich.

Immer und immer gilt:

GENAUES LESEN DER NUTZUNGSBEDINGUNGEN!
Die meisten Services, die sich z.B. auf Facebook integrieren lassen, nehmen sich die Erlaubnis, deine Musik kostenlos im Netz zu veröffentlichen. Es dann auch sein, dass du zugleich ein Vervielfältigungsrecht abgibst oder den Anbieterinnen die Möglichkeit einräumst, deine Musik weiter zu verwenden. Falls du Mühe mit der rechtlichen Sprache solcher Nutzungsbedingungen hast. lass dich im mica kostenlos beraten.

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