Erasmus+: Jugend in Aktion

Das EU-Programm Erasmus+: Jugend in Aktion unterstützt Jugendprojekte in ganz Europa. 

Die wienXtra-jugendinfo bietet als Wiener Regionalstelle kostenlose Beratung zu den Förderungen.



Was ist Erasmus+: Jugend in Aktion?

Erasmus+ ist das Förderprogramm der Europäischen Kommission für Bildung, Jugend und Sport im Zeitrahmen von 2014-2020. Jugend in Aktion ist innerhalb von Erasmus+ der Förderbereich für non-formale Bildung bzw. die außerschulische Jugendarbeit. Erasmus+: Jugend in Aktion unterstützt:  

  • Mobilität und interkulturelle Erfahrungen für junge Leute zwischen 13 und 30 Jahren
  • Weiterbildung und länderübergreifende Zusammenarbeit für im Jugendbereich Tätige
  • Beteiligung von Jugendlichen an für sie relevanten politischen Prozessen

Was sind die Ziele und Schwerpunkte?

Im Jugendbereich verfolgt Erasmus+ folgende Ziele:

  • Schlüsselkompetenzen von jungen Menschen stärken (z.B. soziale Kompetenz, Sprachkompetenz, Eigeninitiative)
  • aktive Bürgerschaft, interkultureller Dialog, soziale Inklusion und Solidarität fördern
  • Partizipation junger Menschen am demokratischen Leben und am Arbeitsmarkt unterstützen
  • Zusammenarbeit zwischen Jugendbereich und Arbeitsmarkt verstärken
  • Qualitätsentwicklung in der Jugendarbeit vorantreiben
  • Politische Reformen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene begleiten (z.B. EU-Jugendstrategie)
  • wissens- und forschungsbasierte Jugendpolitik unterstützen
  • Anerkennung non-formaler und informeller Bildung verstärken (z.B. Youthpass)
  • internationale Dimension von Aktivitäten im Jugendbereich und die Rolle von Jugendarbeiter_innen aufwerten

Für 2018 wurden außerdem folgende Schwerpunkte gesetzt:

  • Inklusion durch Einbindung von Jugendlichen mit weniger Chancen oder erhöhtem Förderbedarf
  • Einbezug von Geflüchteten, Asylsuchenden und Migrant_innen
  • Diversität, Interkulturalität, interreligiösen Dialog und die gemeinsamen Werte Freiheit, Toleranz sowie Achtung vor Menschenrechten fördern
  • Medienkompetenz, kritisches Denken und unternehmerische Initiative junger Menschen erhöhen
  • Kompetenzentwicklung von Jugendarbeiter_innen, um gemeinsame Werte zu vermitteln und präventive Maßnahmen gegen die Radikalisierung von Jugendlichen zu setzen

Wofür gibt es Fördergelder?

Die Fördermöglichkeiten in Erasmus+: Jugend in Aktion sind in drei Key Actions eingeteilt:

Jugendbegegnungen: 

  • Bei einer Jugendbegegnung treffen sich zwei oder mehr Jugendgruppen aus verschiedenen Ländern. Dabei tauschen sie sich zu einem bestimmten Thema aus (z.B. Bekämpfung von Rassismus, Jugendkultur, Klimawandel etc.). Im Mittelpunkt stehen das gegenseitige Kennenlernen und der interkulturelle Austausch. Das kann über vielfältige Methoden passieren: Gruppenübungen, Rollenspiele, Debatten, Outdoor-Aktivitäten, Workshops oder öffentliche Aktionen. Wichtig ist, dass alle Teilnehmer_innen sich einbringen und beteiligen können.
  • Das Treffen kann 5-21 Tage dauern und die Teilnehmer_innen können zwischen 13 und 30 Jahren alt sein. Es können min. 16 und max. 60 junge Menschen teilnehmen.
  • Mehr Infos: Infobroschüre Jugendbegegnung (PDF), Factsheet Jugendbegegnungen (PDF)
  • Beispielprojekte: peacecamp, barriere.frei, Europe - Identity under (de)construction

Mobilität für Fachkräfte: 

  • Es werden Projekte unterstützt, die den Austausch von Wissen sowie den Erwerb von neuen Kompetenzen in der Jugendarbeit fördern. Darunter fallen Seminare, Trainings, Vernetzungstreffen, Studienreisen und Job Shadowings/Hospitationen. Ziel ist es, durch die Austauschaktivitäten und Vernetzung einen Beitrag zur Qualitätsentwicklung in der Jugendarbeit in Europa zu leisten.
  • Eine Aktivität kann zwischen 2 Tagen und 2 Monaten dauern. Teilnehmen können sowohl haupt- als auch ehrenamtliche Jugendarbeiter_innen. Es gibt keine Altersbeschränkung. Die maximale Teilnehmer_innenanzahl liegt bei 50 Personen.
  • Mehr Infos: Infobroschüre Mobilität für Fachkräfte (PDF), Factsheet Mobilität für Fachkräfte (PDF)
  • Beispielprojekte: Local Democracy in a Changing World, Art-Attack, Picturing the Global South

Freiwilligenprojekte: 

  • EU-geförderte Freiwilligenprojekte bieten gemeinnützigen Organisationen die Möglichkeit, Freiwillige aus dem Ausland bis zu ein Jahr aufzunehmen. Junge Menschen zwischen 17-30 Jahre können sich dafür bewerben. Um Freiwillige aufnehmen zu können, müssen sich interessierte Organisationen zunächst akkreditieren lassen. Nach erfolgreicher Akkreditierung kann gemeinsam mit einer Sendeorganisation aus dem Ausland ein Förderantrag für das jeweilige Freiwilligenprojekt gestellt werden.  
  • In Wien bietet das Programm "Melange" besondere Unterstützungsleistungen für Freiwillige und Aufnahmestellen. Damit wird es insbesondere jungen Menschen mit erhöhtem Förderbedarf aber auch kleineren Organisationen ermöglicht, an Freiwilligenprojekten teilzunehmen. Das Programm wird von der Austauschorganisation Grenzenlos in enger Kooperation mit dem Verein wienXtra für die Stadt Wien durchgeführt. Aktuell werden rund 16 Aufnahmeprojekte vom Verein Grenzenlos als koordinierende Organisation betreut und damit aus den Mitteln der Stadt Wien kofinanziert. Bei Interesse oder Fragen zu den Unterstützungsleistungen von "Melange" kontaktiere bitte Grenzenlos.
  • Mehr Infos: Infobroschüre Freiwilligenprojekte (PDF), Factsheet Freiwilligenprojekte (PDF), Checkliste Projektplanung (PDF), Hinweise für Aufnahmeorganisationen (PDF)
  • Beispielprojekte: Berichte Programm Melange, Brunnenpassage, Jugendzentrum Corner

Strategische Partnerschaften: 

  • Strategische Partnerschaften ermöglichen eine längerfristige Zusammenarbeit zwischen im Jugendbereich tätigen Organisationen aus verschiedenen Ländern. Die Projekte sollen nachhaltig wirken und auf systemischer Ebene zu Veränderung im Jugendbereich beitragen. Es wird zwischen Partnerschaften zum Austausch guter Praxis und Partnerschaften zur Unterstützung von Innovation unterschieden. Bei beiden Formaten ist auch eine Zusammenarbeit mit anderen Sektoren möglich (z.B. Schulen, Lehrlingsausbildung, Universitäten, Arbeitsmarkt).
  • Strategische Partnerschaften zum Austausch guter Praxis unterstützen Organisationen beim Aufbau von Netzwerken, stärken ihre Kapazitäten für transnationale Arbeit und fördern den Austausch von Ideen, Methoden und Praktiken.
  • Strategische Partnerschaften zur Unterstützung von Innovation fördern die Entwicklung von innovativen Ansätzen und Produkten sowie deren Verbreitung. Über sogenannte intellektuelle Outputs können z.B. erarbeitete Methoden, Curricula, pädagogische Materialien, IT-Tools, Analysen, Studien etc. finanziert werden. Achtung: Dieses Format kann nur einmal im Jahr zur Antragsfrist im Oktober beantragt werden.
  • In Österreich werden Projekte mit einem klaren Mehrwert für die Jugendarbeit vorrangig gefördert.
  • Mehr Infos: Factsheet Strategische Partnerschaften (PDF)
  • Beispielprojekte: Creative Learning Cookbook, #time4diversity

Transnationale Jugendinitiative: 

  • Die transnationale Jugendinitiative ist eine besondere Form der Strategischen Partnerschaft zum Austausch guter Praxis und ermöglicht jungen Menschen ein Netzwerk mit einer oder mehreren europäischen Partnergruppen zu bilden. Im Rahmen dieser Projektpartnerschaft kann längerfristig an gemeinsamen Aktivitäten gearbeitet werden.
  • Das Format richtet sich vor allem an informelle Gruppen junger Menschen, d.h. Jugendliche müssen nicht als Verein organisiert sein. Die Jugendlichen verwalten ihr Projekt selbst, suchen sich das Thema selbst aus und arbeiten eigenständig. Jugendinitiativen können auch einen Coach zur Unterstützung hinzuziehen, welcher die Gruppe durch den Prozess begleitet, jedoch keine aktive Rolle in der Projektumsetzung hat.
  • Besonders Projekte zu sozialem Engagement, unternehmerischen Ideen, Kreativität und Innovation werden gefördert.
  • Mehr Infos: Factsheet Transnationale Jugendinitiativen (PDF)
  • Beispielprojekte: Project M.U.R.Initiative für mehr junges Leben auf dem Land

Strukturierter Dialog:

  • Gefördert werden Projekte, die das Mitwirken von Jugendlichen an für sie relevanten politischen Prozessen unterstützen und einen Dialog auf Augenhöhe zwischen politischen Verantwortlichen und Jugendlichen ermöglichen.
  • Aktivitäten im Strukturierten Dialog können in Form von Seminaren, Konferenzen, Konsultationen und anderen Formaten auf nationaler Ebene oder in Kooperation mit anderen Ländern stattfinden. Ein Projekt kann zwischen drei Monaten und zwei Jahren dauern und muss mind. 30 Jugendliche (13-30 Jahre) sowie politische Verantwortliche involvieren.
  • Gut zu wissen: Der "Strukturierte Dialog" ist das Beteiligungsinstrument der EU-Jugendstrategie mit dem Ziel, Jugendliche bei der Gestaltung der Jugendpolitik strukturell einzubeziehen. In Österreich wurde eine Nationale Arbeitsgruppe zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie eingesetzt, die sich auch um die Umsetzung des Strukturierten Dialogs in Österreich kümmert. Projekte die an diesen Prozess anknüpfen oder sich mit dem aktuellen Schwerpunktthema auseinandersetzen werden als besonders relevant erachtet.
  • Mehr Infos: Factsheet Strukturierter Dialog (PDF), Leitlinien für Förderansuchen (PDF)
  • Beispielprojekte: GeKo, UMF united

Welche Länder können teilnehmen?

An einem Projekt müssen zwei oder mehr Länder beteiligt sein. Das EU-Programm unterscheidet zwischen Programmländern und Partnerländern:

  • Programmländer: Belgien, Bulgarien, Tschechien, Dänemark, Deutschland, Estland, Irland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Kroatien, Italien, Zypern, Lettland, Litauen, Luxemburg, Ungarn, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, Slowakei, Finnland, Schweden, Großbritannien, Mazedonien, Island, Liechtenstein, Norwegen und Türkei
  • Partnerländer: Albanien, Algerien, Ägypten, Armenien, Aserbaidschan, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Israel, Jordanien, Kosovo, Marokko, Libanon, Libyen, Moldawien, Montenegro, Palästina, Russland, Serbien, Syrien, Tunesien, Ukraine und Weißrussland

Wo wird ein Antrag auf Förderung gestellt?

  • Die Fördervergabe in Erasmus+: Jugend in Aktion übernehmen sogenannte Nationalagenturen. Solche Agenturen gibt es nur in Programmländern, d.h. nur in diesen Ländern kann ein Antrag auf Förderung gestellt werden.  
  • Für die Antragstellung übernimmt eine beteiligte Organisation aus einem Programmland die Rolle der antragstellenden Organisation. Diese Organisation stellt den Antrag im Namen aller Projektpartner_innen bei der Nationalagentur in ihrem Land.
  • In der Regel wird der Antrag in dem Land eingereicht, in dem der Großteil der Aktivitäten stattfindet. Generell können Aktivitäten aber in jedem beteiligten Land stattfinden und damit auch in Partnerländern.
  • Die österreichische Nationalagentur für Erasmus+: Jugend in Aktion ist beim Interkulturellen Zentrum angesiedelt. In Österreich gestellte Anträge werden dort bearbeitet und bewertet.

Wer kann einen Antrag stellen?

Antragsberechtigt sind folgende Organisationsformen und Gruppen:

  • Gemeinnützige Organisationen bzw. Vereine
  • Europäische Jugend NGOs
  • Soziale Unternehmen (z.B. gemeinnützige GmbH)
  • öffentliche Einrichtungen auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene (z.B. Magistrat, Schule, etc.)
  • Informelle Gruppen junger Menschen (mind. 4 Personen, 13-30 Jahre)
  • Vereinigungen von Regionen
  • Europäische Zusammenschlüsse territorialer Zusammenarbeit (z.B. Donauraum)
  • Unternehmen in gesellschaftlicher Verantwortung (Corporate Social Responsibility)

Welche Fristen sind zu beachten?

An den folgenden drei Terminen können Anträge eingereicht werden:

  • 15. Februar 2018 um 12:00*
    Projektstart zwischen 1. Mai und 30. September 2018 (für Key Action 2 ab 1. Juni 2018)
  • 26. April 2018 um 12:00*
    Projektstart zwischen 1. August und 31. Dezember 2018 (für Key Action 2 ab 1. September 2018)
  • 4. Oktober 2018 um 12:00
    Projektstart zwischen 1. Jänner und 31. Mai 2019 (für Key Action 2 ab 1. Februar 2019)

*Hinweis für Key Action 2: Zu den Antragsfristen im Februar und April können in Österreich keine Strategischen Partnerschaften zur Unterstützung von Innovation eingereicht werden. Eine Einreichung ist nur zur Antragsfrist im Oktober möglich. Strategische Partnerschaften zum Austausch guter Praxis und Transnationale Jugendinitiativen können zu allen drei Terminen eingereicht werden.
 


Wie funktioniert die Antragstellung?

  • Projektentwicklung: Es sollte genügend Vorlaufzeit für die Erarbeitung der Projektidee sowie der konkreten Umsetzungsmöglichkeiten gemeinsam mit den Projektpartner_innen eingeplant werden. Außerdem ist es ratsam bereits in der Phase der Projektentwicklung die formalen sowie inhaltlichen Förderkriterien zu beachten und finanzielle Rahmenbedingungen abzuklären.
  • EU-Login einrichten: Um einen Antrag zu stellen muss zuerst ein Benutzerkonto beim Authentifizierungsservice der Europäischen Kommission eingerichtet werden (= EU-Login).
  • PIC-Code anlegen: Mithilfe der EU-Login Zugangsdaten kann die Organisation im Teilnehmer_innen-Portal registriert werden. Dort müssen rechtliche und finanzielle Informationen zur Organisation hinterlegt werden und man erhält einen PIC (= Personal Identification Code). Die antragstellende Organisation und alle Partnerorganisationen müssen für die Antragstellung einen solchen PIC haben. Mehr Infos: Infoblatt PIC anlegen (PDF)
  • Antrag stellen: Die Anträge werden online über sogenannte Webforms erstellt und eingereicht. Die aktuellen Webforms werden einige Wochen vor der jeweiligen Antragsfrist freigeschalten. Um die Webforms abzurufen ist die Anmeldung mit dem EU-Login notwendig. Für jede Key Action gibt es unterschiedliche Webforms, dementsprechend werden z.B. Jugendbegegnungen (Key Action 1) und Mobilitäten für Fachkräfte (Key Action 1) über dasselbe Webform beantragt. Um sich bereits vor der Freischaltung der Webforms mit den Antragsfragen vertraut zu machen, stehen Beispielformulare zur Verfügung: Key Action 1 (PDF), Key Action 2 (PDF), Key Action 3 (PDF). Bei der österreichischen Nationalagentur können Anträge entweder auf Deutsch oder auf Englisch eingereicht werden.
  • Förderentscheid abwarten: In Österreich findet etwa 8-10 Wochen nach jeder Antragsfrist die Kuratoriumssitzung statt, in welcher über die eingereichten Anträge entschieden wird. Kurz danach werden die Förderzusagen veröffentlicht.

Wie funktioniert die Finanzierung?

  • Förderpauschalen: Die Finanzierung erfolgt hauptsächlich über Pauschalen (z.B. für Reisekosten oder organisatorische Kosten). Diese sind je nach Förderschiene fix vorgegeben und in der Regel von der Anzahl der Teilnehmer_innen und der Dauer der Aktivitäten im Projekt abhängig.
  • Inklusionsprojekte: Die Teilnahme von Personen mit Behinderung wird extra gefördert (z.B. persönliche Assistenz, Anmietung von Rampen etc.). Auch Kosten, um Jugendlichen mit Benachteiligung eine Teilnahme zu ermöglichen, werden speziell unterstützt (z.B. erhöhter Betreuungsbedarf, Sprachunterstützung etc.). Mehr Infos: Finanzierung für Inklusionsprojekte (PDF)
  • Kofinanzierung: Zur Abdeckung aller Kosten ist jede weitere Finanzierungsquelle erlaubt (außer einer zweiten EU-Förderung auf dasselbe Projekt). Es gibt keine Mindest- oder Obergrenze für Kofinanzierung und Sponsoring. Diese muss auch weder zum Zeitpunkt der Antragstellung noch bei der Abrechnung nachgewiesen werden.
  • Auszahlung: Die Auszahlung in Erasmus+: Jugend in Aktion erfolgt in 2 Tranchen, 80% der zugesagten Fördersumme werden nach Projektgenehmigung überwiesen, die restlichen 20% nach Projektabrechnung.

Wo gibt es Unterstützung und Beratung?

  • Wiener Regionalstelle: Unser Service umfasst Erstinformation, Beratung bei Projektentwicklung, Klärung der Förderkriterien, Unterstützung bei der Partnersuche, Tipps zur Antragstellung, Feedback zu ausgearbeiteten Anträgen und Begleitung während der Projektumsetzung. Kontakt und Terminvereinbarung unter lea.pamperl [AT] wienxtra [DOT] at bzw. 01/4000-84 083.
  • ERASMUS+ JUGEND NEWS: Unser Newsletter "ERASMUS+ JUGEND NEWS" informiert 1x monatlich über das EU-Programm Erasmus+: Jugend in Aktion, internationale Angebote für Jugendliche, Trainingsangebote für Jugendarbeiter_innen und die nächsten Fristen für Projektförderungen.
  • Trainingsangebote: Das EU-Programm bietet verschiedene internationale Trainings an, um die Fördermöglichkeiten besser kennenzulernen, sich im Jugendbereich weiterzubilden oder Projektpartner_innen zu finden. Alle Kosten bis auf eine Teilnahmegebühr von € 50,- werden von Erasmus+: Jugend in Aktion übernommen. Aktuelle Angebote findest du im Trainingskalender.
  • Broschüren Service: Die Broschüren zu Jugendbegegnungen, Mobilität für Fachkräfte der Jugendarbeit und EU-geförderte Freiwilligenprojekte können über unser Broschüren Service kostenlos bestellt werden.
  • Infoblatt Projektförderungen: Deine Projektidee passt nicht zu Erasmus+? Du bist auf der Suche nach einer Kofinanzierung? In unserem Infoblatt Projektförderungen (PDF) haben wir eine Übersicht zu regionalen, nationalen und europäischen Finanzierungsquellen zusammengestellt.

Wo gibt es online mehr Information?

  • Nationalagentur Erasmus+: Jugend in Aktion: In Österreich ist das Interkulturelle Zentrum als Nationalagentur für die Abwicklung und Fördervergabe von Erasmus+: Jugend in Aktion zuständig. Auf der Website der Nationalagentur gibt es weiterführende Informationen zum EU-Förderprogramm im Jugendbereich.
  • Nationalagentur Erasmus+ Bildung: Für den Bereich Bildung ist die OeAD-GmbH in Österreich zuständig. Hier werden Projekte in der Schul-, Hochschul-, Berufs- und Erwachsenenbildung gefördert.
  • Programmhandbuch: Wer einen Förderantrag in Erasmus+ einreichen will, findet alle wichtigen Infos rund um Förderkriterien im aktuellen Programmhandbuch (PDF). Wir informieren gerne darüber welche Teile des Handbuchs für die jeweiligen Förderschienen relevant sind.
  • Förderzusagen: Welche Projekte wurden bereits von der österreichischen Nationalagentur Erasmus+: Jugend in Aktion gefördert? Eine erste Übersicht bieten die Veröffentlichungen der Förderzusagen der jeweiligen Antragsfrist.
  • Erasmus+ Projektdatenbank: Du möchtest mehr über Projektbeispiele erfahren? Auf der Erasmus+ Projektdatenbank wird zu jedem geförderten Projekt eine kurze Beschreibung hochgeladen. Die Suche funktioniert über Schlagworte und lässt sich durch die Filteroptionen auf bestimmte Förderschienen oder Länder eingrenzen.
  • SALTO-YOUTH: Das Netzwerk bietet praktische Ressourcen und Tools für Projekte im Rahmen von Erasmus+: Jugend in Aktion z.B. Online-Plattform zur Partnersuche oder Methodensammlung für non-formales Lernen.
  • Youthpass: Das europäische Youthpass Zertifikat wurde zur Anerkennung und Dokumentation non-formaler Lernerfahrungen entwickelt und wird bei Projekten in Erasmus+: Jugend in Aktion ausgestellt.
  • Begleitforschung: Das europäische Forschungsnetzwerk RAY forscht zur Wirkung der EU-Jugendförderung. Erkenntnisse aus der Forschung kurz und verständlich aufbereitet gibt es in den aktuellen Factsheets.


Letzte Aktualisierung: Juli 2018

In Kooperation mit