Urlaub: Mit dem Auto

(c) Bubu Dujmic

Bei Fahrten mit dem Auto ist er automatisch dabei: Der Autositz fürs Kind. Geprüfte Modelle garantieren nicht nur für höchste Sicherheit, sondern sind auch gemütlich

Ins Wageninnere gehören Getränke und kleine Snacks. Wasser, Säfte, Kekse und Obst sorgen für Abwechslung.
Xtra-Tipp: Feuchte Tücher für Schmiermünder und Klebefinger sollte der/die Beifahrer*in gleich mit in die hintere Reihe reichen und ein Sackerl für den Abfall darf auch nicht fehlen. Für den Fall der Fälle sollten Eltern immer eine Plastiktüte extra bereithalten. Auch eine Rolle Klopapier kann nützlich sein.

Bestimmt habt ihr den Reisetag günstig gewählt, sodass keine Staus vorprogrammiert sind. Trotzdem kann es dazu kommen. Ausreichend zum Trinken mitzuhaben, Spiele, die ablenken und eine funktionierende Klimaanlage oder Heizung sind hier besonders wichtig.

Regelmäßige Pausen sind ein Muss für Fahrer*in und Beifahrer*innen.
Als Faustregel gilt: Wer mit kleineren Kindern reist, sollte alle ein bis zwei Stunden eine Pause einlegen. Dabei ist es ratsam, kindgerechte Raststätten anzusteuern – mit Wickelraum, Hochstühlen, Kindermenüs, Spielplatz usw. Klar, dass die ganze Familie während der Pause eine Extra-Portion Frischluft braucht, und größere Kinder richtig rennen und toben müssen. Die österreichischen Automobil-Clubs bieten online und in gedruckter Version Raststättenführer an. Plant interessante Stopps mit ein: ein See zum Baden, ein Freilichtmuseum, eine Sommerrodelbahn, dann wird die Fahrt Teil des Urlaubs.

Die meisten Kinder werden im Auto müde. Während Babys in ihren Schalen oft stundenlang schlummern, schlafen die Größeren im Sitzen mitunter recht unbequem. Damit der Kopf nicht hin- und herwackelt, gibt es spezielle Nackenrollen. Als Kopfstütze kann auch ein weiches Handtuch oder ein Schmusekissen dienen. Apropos schmusen: Den Schlaf unterwegs erleichtert das Lieblingskuscheltier oft sehr.

Auch ein paar Spielsachen dürfen im Auto nicht fehlen. Während sich das Baby über Rassel und Stoffbüchlein freut, vertreiben sich die Größeren gerne mit Musik und Hörspielen oder Kartenspielen die Zeit. Malen und lesen kann das Risiko steigern, dass einem übel wird.

Kinder im Kindergartenalter beschäftigen sich gerne mit Such- und Zählspielen. Beim Zählen von bestimmten Autofarben/-marken oder bei "Ich sehe was, was du nicht siehst" vergeht die Zeit wie im Fluge.

Mit älteren Kids wird ein Lexikonspiel unterhaltsam: Passend zu jedem Buchstaben im Alphabet kann man sich zum Beispiel ausdenken, was man im Urlaub alles machen möchte: von A wie Abtauchen bis Z wie Zebras anschauen gehen. Beliebt ist auch Personenraten: Jede/r denkt sich eine Person aus – das kann ein bekannter Star aber auch jemand aus dem Freundeskreis, eine Figur aus einem Buch oder eine Märchenfigur sein. Die anderen müssen die ausgedachte Person erraten, wobei nur Fragen erlaubt sind, auf die mit ja oder nein geantwortet werden kann.

Und schon ist das Urlaubsziel ein großes Stück näher gerückt.

Die MitarbeiterInnen der wienXtra-kinderinfo erstellen Informationsmaterialien für Kinder in all ihrer Vielfalt. Wir möchten Menschen mit Behinderung so gut wie möglich unterstützen. Erkundigt euch bei den VeranstalterInnen, ob ihre Angebote für euch passend sind oder kontaktiert uns, wenn ihr Fragen habt!


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