Urlaub: Am Campingplatz

(c) Bubu Dujmic

Ein Urlaub am Campingplatz ist ein Abenteuer für die ganze Familie. Dabei gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten. Man kann mit eigenem Auto und Zelt unterwegs sein oder sich ein bereits aufgebautes Zelt am Campingplatz mieten. Oder man reist mit öffentlichen Verkehrsmitteln an und mietet ein Mobilhome oder eine kleine Hütte am Campingplatz.

Überlegt, welche Größe euer Zelt haben soll. Reicht ein großes Zelt oder hätte ich lieber mehrere Schlafkojen oder sogar ein eigenes Kinderzelt? Große Zelte sind nicht nur umständlicher aufzubauen, sondern auch anfälliger bei Wind und Sturm. Dafür sind sie bei Regen komfortabler.

Campingplätze sind zum Teil sehr unterschiedlich. Es gibt riesengroße Anlagen, die mit einem umfangreichen Kinderanimationsprogramm und vielfältiger Infrastruktur glänzen. Andere Plätze sind klein, naturnah und bieten nur das Notwendigste.

Um einen Campingurlaub genießen zu können, ist es sinnvoll, erst einmal ein verlängertes Wochenende zu testen: Mag ich es, am Boden zu liegen, den Waschraum mit anderen teilen zu müssen und mein Privatreich nur durch dünne Zeltwände begrenzen zu können? Das sind Dinge, die nicht jeder_m gefallen. Es ist auch nicht nötig, sich gleich alles selber zu kaufen. Borgt euch ein Zelt samt Isomatten und Schlafsäcken im Freundeskreis oder z. B. hier usetwice.at aus.

Wenn ihr euch für einen Zelturlaub entscheidet, müsst ihr schon beim Packen überlegen, was ihr alles mitnehmen wollt, denn ein Zelt bietet nur begrenzten Raum. Ihr müsst euch entscheiden: Soll es ein Selbstversorgerurlaub werden, wo ihr auch eine Kochausrüstung braucht oder begnügt ihr euch mit der Kantine am Campingplatz? Packlisten sind hier sehr hilfreich.

Gemeinsam ein Zelt aufzubauen stellt oft eine Herausforderung dar, die immer besser bewältigt wird, je öfter man es versucht. Trotzdem ist es wichtig, dass ihr nicht jeden Tag den Standort wechselt, sondern die Etappen gut plant, um nicht täglich mit Zeltaufbau und -abbau beschäftigt zu sein.

Das Leben am Campingplatz ist oft einfach und unkompliziert. Man lernt leicht andere Familien kennen und die Kinder spielen gemeinsam. Zudem ist man nicht an einen Standort gebunden, sondern kann nach Lust und Laune auf Entdeckungsreise gehen. Viele Regionen lassen sich so in zwei bis drei Ferienwochen mühelos erkunden.

Gut zu wissen: Urlaub im Zelt ist ein individueller und preiswerter Spaß.
Neben Fahrtkosten müssen lediglich Campingplatzgebühren bei der Budgetplanung berücksichtigt werden.

Und noch ein paar nützliche Hinweise:
Erkundet gemeinsam den Campingplatz, damit eure Kinder sich orientieren können. Vielleicht ist es hier möglich, ein bisschen Selbstständigkeit zu üben? Kinder genießen es, sich in überschaubarem Ambiente unabhängig von Erwachsenen, vom Restaurant zum Spielplatz oder vom Shop zum Zelt zu bewegen.
Wenn ihr ein Mobilhome mietet, achtet darauf, dass es keine ungesicherten Steckdosen und Leitungen oder harte Ecken und scharfe Kanten aufweist, die für den Nachwuchs gefährlich werden können.

Am jeweiligen Etappenziel sollten Campingreisende grundsätzlich geeignete Campingplätze ansteuern. Ein aktueller Campingführer, der ausführlich über die Ausstattungen, Leistungen, Angebote für Kinder, Öffnungszeiten und Auslastung der einzelnen Plätze informiert, gehört daher unbedingt ins Reisegepäck.

Für alle Campingneulinge und Tippsuchenden: Erkundigt euch bei Campingerfahren Freund_innen, einem Camping-Klub (campingclub.at oder campingtravelclub.com) oder einer Campinggemeinschaft nach Empfehlungen von Wohnwägen, Routen und Plätzen – das erspart euch Zeit beim Suchen und Planen. Weitere Tipps für familienfreundliche Campingplätze findet ihr hier:
eurocamp.de Familienurlaub
familienfreundliche-campingplaetze.de


Ihr überlegt, welcher Urlaub für euch passt? Hier findet ihr Anregungen:

Diese findet ihr auf unserer Homepage: kinderinfowien.at/infos-a-z

 

wienXtra arbeitet für Kinder in all ihrer Vielfalt. Menschen mit Behinderung wollen wir bestmöglich unterstützen. Kontaktiert uns, wenn ihr Fragen habt oder erkundigt euch bei den Veranstalter_innen, ob ihre Angebote für euch passend sind.

Stand: 12.03.2019


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