(c) Bubu Dujmic

*** Da es derzeit zu Änderungen kommen kann, informiert euch bitte, ob und zu welchen Bedingungen Reisen und Urlaube möglich sind. Infos zu den aktuellen Corona Rechtsvorschriften findet ihr unter sozialministerium.at und wien.gv.at. ***

Bei Fahrten mit dem Auto ist er automatisch dabei: Der Autositz für's Kind. Geprüfte Modelle garantieren nicht nur höchste Sicherheit, sondern sind auch gemütlich.

Ins Wageninnere gehören Getränke und kleine Snacks. Wasser, Säfte, Kekse und Obst sorgen für Abwechslung.
Xtra-Tipp: Feuchte Tücher für Klebefinger sollte der_die Beifahrer_in gleich mit in die hintere Reihe reichen und ein Sackerl für den Abfall darf auch nicht fehlen. Auch Plastiksackerl (Stichwort: Übelkeit) und eine Rolle Klopapier kann nützlich sein.

Bestimmt habt ihr den Reisetag so gewählt, sodass keine Staus vorprogrammiert sind. Trotzdem kann es dazu kommen. Ausreichend zum Trinken mitzuhaben, Spiele (https://blog.kinderinfowien.at/spiele) die ablenken und eine funktionierende Klimaanlage oder Heizung sind dann besonders wichtig.

Regelmäßige Pausen sind ein Muss für Fahrer_in und Mitreisende.
Als Faustregel gilt: Wer mit kleineren Kindern reist, sollte alle ein bis zwei Stunden eine Pause einlegen. Dabei ist es ratsam, kindgerechte Raststätten anzusteuern – mit Wickelraum, Hochstühlen, Kindermenüs, Spielplatz usw. Klar, dass die ganze Familie während der Pause eine Extra-Portion Frischluft braucht und größere Kinder richtig rennen und toben müssen. Ein österreichischer Automobil-Club bietet einen praktischen online Routenplaner an: oeamtc.at/routenplaner/. Mit diesem könnt ihr Raststätten mit Kinderspielecken oder mit Kinderspielplätzen einfach heraussuchen. Wenn ihr interessante Stopps einplant, dann wird bereits die Fahrt ein Teil des Urlaubs: sei es einen See zum Baden, ein Freilichtmuseum oder eine Sommerrodelbahn.

Die meisten Kinder werden im Auto müde. Während Babys in ihren Schalen oft stundenlang schlummern, schlafen die Größeren im Sitzen mitunter recht unbequem. Damit der Kopf nicht hin- und herwackelt, gibt es spezielle Nackenrollen. Als Kopfstütze kann auch ein weiches Handtuch oder ein Schmusekissen dienen. Apropos schmusen: Den Schlaf unterwegs erleichtert oft ein Lieblingskuscheltier.

Auch ein paar Spielsachen dürfen im Auto nicht fehlen. Während sich das Baby über Rassel und Stoffbüchlein freut, vertreiben sich die Größeren gerne mit Musik und Hörspielen oder Kartenspielen die Zeit. Malen und lesen können allerdings das Risiko steigern, dass jemandem übel wird.

Kinder im Kindergartenalter beschäftigen sich gerne mit Such- und Zählspielen. Beim Zählen von bestimmten Autofarben/-marken oder bei "Ich sehe was, was du nicht siehst" vergeht die Zeit wie im Flug.

Mit älteren Kids wird ein Lexikonspiel unterhaltsam: Passend zu jedem Buchstaben im Alphabet kann man sich zum Beispiel ausdenken, was man im Urlaub alles machen möchte: von A wie Abtauchen bis Z wie Zebras anschauen gehen. Beliebt ist auch Personenraten: Jede/r denkt sich eine Person aus – das kann ein bekannter Star aber auch jemand aus dem Freundeskreis, eine Figur aus einem Buch oder eine Märchenfigur sein. Die anderen müssen die ausgedachte Person erraten, wobei nur Fragen erlaubt sind, auf die mit ja oder nein geantwortet werden kann. Dieses und noch mehr Spielideen findet ihr im kinderinfo-Blog: https://blog.kinderinfowien.at/spiele

Und schon ist das Urlaubsziel ein großes Stück näher gerückt.

Ihr überlegt, welcher Urlaub für euch passt? Hier findet ihr Anregungen:

wienXtra arbeitet für Kinder in all ihrer Vielfalt. Menschen mit Behinderung wollen wir bestmöglich unterstützen.

Stand: 05.06.2019


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