Begriffe des Musikbusiness

Die Austro Mechana (Gesellschaft zur Wahrnehmung mechanisch-musikalischer Urheberrechte Gesellschaft m.b.H.) sorgt dafür, dass KomponistInnen, TextautorInnen und MusikverlegerInnen zu ihrem Anteil an den Verkaufserlösen aus der Nutzung ihrer Werke auf Ton- und Bildtonträgern wie CD, Vinyl, DVD etc. kommen.

Als Backline bezeichnet man die Verstärkeranlage von MusikerInnen, also Gitarrenverstärker, Gitarrenboxen, Bassverstärker, Bassboxen und Ähnliches. Häufig versteht man auch einfach das benötigte Bühnenequipment der Band (inklusive Schlagzeug) darunter. Die Backline wird meist von den MusikerInnen mitgebracht.

Gewinnschwelle. Der Punkt, an dem die angefallenen Kosten eines Konzerts oder einer Produktion eingespielt sind und ab dem man Gewinn macht.

Das „c“ im ©-Zeichen steht zwar für „copyright“, bedeutet aber nicht unbedingt, dass das damit bezeichnete Werk urheberrechtlich geschützt ist. Es hat keine rechtliche Verbindlichkeit, sondern hat nur eine Klarstellungs- und Warnfunktion. Es ist nicht nötig dein Werk mit © zu kennzeichnen, damit es geschützt ist.

(Kurz: CC) Stellt Urheber_innen Lizenzvertrags-Schablonen zur Verfügung. Alle CC-Lizenzen erlauben die Weitergabe, öffentliche Wiedergabe und die Vervielfältigung von Werken, unter der Bedingung der Urheber_innen-Nennung. Es kann gewählt werden, ob die Werke kommerziell genutzt oder bearbeitet werden können.

Sperrstunde, Veranstaltungsende

Negativvorlage für Pressung von CDs

Steht für Handelsabgabepreis (auch gebräuchlich ist die englische Abkürzung PPD von „published price to dealer“) im Kontext von Tonträgern. Das ist der Nettopreis, um den Händler einen Tonträger vom Vertrieb kaufen können. Dieser wird vom Vertrieb festgelegt.

Der „International Standard Recording Code“ dient zur weltweit eindeutigen Identifizierung von Tonträgern und Videos. Informationen über Land, Jahr, RechteinhaberIn und eine Track- Identifikationsnummer (Track ID) werden als „Fingerprint“ unhörbar in eine Tonaufnahme integriert. (siehe auch)

Der Begriff Label (engl. für Etikett, Schild oder Name) bezeichnete ursprünglich nur das runde Pickerl in der Mitte von Schallplatten. Heute versteht man unter einem Label die Marke, unter der ein Tonträgerhersteller die Werke von Künstler_innen veröffentlicht. Eine Plattenfirma kann mehrere Labels betreiben, um z.B. Musik verschiedener Stilrichtungen unter unterschiedlichen Markennamen zu veröffentlichen. Ein Label ist also an sich nur eine Marke und kein Tonträgerunternehmen. Der Begriff Label ist aber auch für die dahinter stehende Plattenfirma gebräuchlich.

Nachbearbeitung der Stereospur des fertigen Endmix, um eine bessere Tonqualität auf unterschiedlichen Wiedergabegeräten und ein ausgeglichenes Klangbild zu erhalten.

Negativvorlage für die Produktion von Vinyl-Schallplatten

In diesen Verträgen werden neben der Verwertung von Aufnahmen auch Vereinbarungen über Beteiligungen an Umsätzen aus Konzerten, Werbeeinnahmen, Merchandise-Verkäufen etc. getroffen. Das liegt daran, dass mit Tonträgerverkäufen nicht mehr so viel Geld zu machen ist wie früher – oft nicht mal genug, um die Produktions- und Marketingkosten einzuspielen. Für KünstlerInnen ist entscheidend, ob diesen Beteiligungen entsprechende Leistungen gegenüber stehen (dann kann es durchaus Vorteile haben, wenn eine Firma mehrere Bereiche abdeckt) oder ob die Plattenfirmen nur bei den Einnahmen der KünstlerInnen mitschneiden wollen, ohne dafür wirklich etwas zu tun.

Die PA-Anlage (von engl. public adress) besteht aus Lautsprechern und Verstärkern und dient der Wiedergabe und Verstärkung von Sprache oder Musik. Oft werden auch das steuernde Mischpult und die zugehörigen Effektgeräte der PA zugerechnet. Die PA wird von den Veranstaltenden gestellt.

Vorlage für -> Glasmaster/Matrize auf Basis des -> Mastermix

Eine Vorlage, welche VeranstalterInnen ausfüllen, in der Infos zum Veranstaltungsort, Ansprechpersonen, zeitlicher Ablauf, Hotel, Ticketpreise etc. erfasst werden.

VeranstalterIn, KonzertorganisatorIn

Ein Technical Rider (oft kurz Tech Rider genannt, manchmal auch Stage Rider) ist ein Teil der Vereinbarung mit den VeranstalterInnen, in dem die technischen Anforderungen beschrieben sind, manchmal gibt es auch einen eigenen Light Rider für die Anforderung an Bühnenbeleuchtung. Im Hospitality Rider können die Anforderungen an Unterkunft, Backstage Bereich, Verpflegung etc. festgehalten werden.

Auch als Synchronisationsrecht oder Filmherstellungsrecht bekannt, bezeichnet Sync-Right das Recht zur Verbindung von Werken der Musik mit Filmwerken oder anderen Werkgattungen (z.b. Computerspielen). Möchtest du also z.B. ein Musikvideo produzieren, musst du um Erlaubnis fragen, ob du die Musik in dem Video verwenden darfst. Die Verwertungsgesellschaften sind dafür nicht zuständig. Du musst dich direkt an die RechteinhaberInnen des Musikwerkes und – falls das Werk auf Tonträger erschienen ist – an die RechteinhaberInnen der Musikaufnahme wenden. Das sind einerseits die UrheberInnen (oder deren Verlag, falls die Werke verlegt sind) und andererseits die Plattenfirmen und InterpretInnen (falls die ihre Rechte nicht schon an die Plattenfirmen übertragen haben).

In der Vertriebswelt wird meist von „territories“ statt Ländern gesprochen, weil es Länder gibt, die zusammen als „territory“ (Gebiet) von einem Vertrieb betreut werden, z.B. Benelux oder G/A/S = Germany, Austria, Switzerland.

Hat die Aufgabe, musikalische Werke zu verbreiten. Dafür räumen ihm die Urheber_innen Nutzungs- und Verwertungsrechte ein, solange diese nicht von einer Verwertungsgesellschaft wahrgenommen  werden. Als Entgelt bekommt der Verlag Anteile aus der Verwertung der von ihm verlegten Werke.

Veranstaltungsort

In Kooperation mit
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