
Das kurze Leben der Ruth Maier. Wien – Oslo – Auschwitz.
Das WIENXTRA-IFP zeigt von März 2026 bis Jänner 2027 die in einem partizipativen Prozess von den Wiener Volkshochschulen und dem Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes erarbeitete Wanderausstellung „Das kurze Leben der Ruth Maier“ in Einfacher Sprache, Standarddeutsch und Englisch.
Die Ausstellung wird am Donnerstag, 5. März 2026, von 18:00-20:00, eröffnet.
- Bei der Ausstellungseröffnung gibt es neben Gespräch und Austausch auch eine Lesung.
Vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW) ist der Ruth Maier-Experte, der Historiker Winfried Garscha, anwesend und steht neben den Expert*innen Barbara Brunmair („Verband Österreichischer Volkshochschulen“ - VÖV) und Nikolaus Eckert (Wiener Volkshochschulen) für Fragen zur Verfügung. - Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
- Eine Kooperationsveranstaltung von „Verband Österreichischer Volkshochschulen“ (VÖV), Wiener Volkshochschulen und WIENXTRA-Institut für Freizeitpädagogik (IFP).
Hintergrund zur Ausstellung:
Ruth Maier gilt durch ihre Tagebücher und Briefe als die „norwegische Anne Frank“ aus Wien.
An ihrem 18. Geburtstag erlebt sie den Novemberpogrom 1938 in Wien und beginnt über ihre jüdische Identität nachzudenken. Von der Schule verjagt, aus der Wohnung delogiert, flieht sie im Jänner 1939 nach Norwegen. Dort lernt sie die später als Lyrikerin berühmt gewordene Gunvor Hofmo kennen und lieben.
Von Oslo wird Ruth Maier nach Auschwitz deportiert und am 1. Dezember 1942 ermordet.
Die Ausstellung ist von März 2026 bis Ende Jänner 2027 am WIENXTRA-IFP zu sehen.
Öffnungszeiten:
Mo, Mi 13:00 - 16:00
Di 11:00 - 19:00
Sowie nach Vereinbarung.