Essstörungen

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Essen kann - neben dem lebenserhaltenden Zweck der Nahrungsaufnahme - sehr lustvoll sein, in bestimmten Formen allerdings auch krank machen.

Zum Beispiel, wenn es verwendet wird, um mit Stress, Ängsten, Druck, Verzweiflung usw. zurecht zu kommen. So kann eine Sucht, also eine spezielle Krankheit, entstehen.

Nimmt eine Person fast überhaupt keine Nahrung mehr zu sich und betreibt er/ sie dazu vielleicht auch noch viel Sport, so handelt es sich um Magersucht (Anorexia nervosa).

Von Ess-Brechsucht (Bulimia nervosa) spricht man, wenn jemand regelmäßig Essattacken hat und anschließend alles wieder erbricht.

Hat eine Person Essattacken, ohne danach zu erbrechen, nennt man das Binge Eating.

Meistens stehen hinter der Entwicklung von Essstörungen psychische Probleme. Schwierigkeiten in der Familie oder in der Schule, großer Leistungsdruck und auch Einsamkeit können Auslöser sein.

Eine der häufigsten Ursachen für die Entstehung einer Essstörung ist auch das Schönheitsideal, das uns in den Medien präsentiert wird. Es wird uns vorgegaukelt, dass nur dünne, schöne Menschen erfolgreich und beliebt sein können.

Bist du davon betroffen, hol dir Hilfe.
Hast du Freund_innen, die unter Essstörungen leiden, kannst du dich ebenfalls beraten lassen.

Essstörungshotline

  • Telefonische Beratung und Information für Menschen mit Essstörungen
  • Tel. 0800/20 11 20, Mo-Do 12:00-17:00, kostenlos

FEM

  • Beratung für Mädchen, junge Frauen und Paare zu Gesundheit, Liebe, Partnerschaft und Sexualität

MEN Jugendberatung

  • Beratung für Burschen und junge Männer

Letzte Aktualisierung: April 2017

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