Themenpakete

Mit den 36 unterschiedlichen Trainingsmaterialen haben wir 14 Themenpakete geschnürt. Alle Partnerorganisationen hatten bei der Projektzusammenarbeit thematische Schwerpunkte - das medienzentrum zum Beispiel "media literacy" und handlungsorientierte Medienbildung, die dänischen Kolleg_innen sind Expert_innen auf dem Gebiet der Online-Beratung, die irischen Partner_innen stellen ihr Know-How für Making-Projekte zur Verfügung...

1) Einstieg in die digitale Jugendarbeit

What on earth is digital youthwork? Dieser Plan für einen 4stündigen Workshop von Youthlink Scotland ist ein guter thematischer Einstieg und bündelt einige Methoden aus der gesamten Materialsammlung. Ein Paket um das Buzzwort "digitale Jugendarbeit" ein wenig zu demystifizieren und eigene Zugänge zu finden.

2) Social Media

Die Social Media Basics (pdf) von YouthLink Scotland sind ein Guide zu Plattformen und zeigen Beispiele zum Einsatz von Social Media in der Jugendarbeitspraxis. Der Social Media Action Plan (pdf) von Verke unterstützt bei der zielgerichteten Konzeption von Social Media Strategien. Eine gute Kombi!

3) Werte und Haltungen

Die Eckpfeiler von handlungsorientierter Medienarbeit (pdf) vom medienzentrum zeigen die Haltungen, mit denen wir an Medienprojekte herangehen und wie wir gemeinschaftliche Medienproduktionsprozesse gestalten. Die Methode Wertebörse der Medienpädagogik (pdf) unterstützt beim Nachdenken über Sinn und Ziele der eigenen medienpädgogischen Arbeit und deren Ziele.

4) Thema Porträtfotografie und Selfies

Ablauf und Tipps für Porträt-Fotosessions (pdf) als Methode der Identitätsarbeit vom medienzentrum und die Selfie-Aufgaben vom JFF, eine praxisorientierte Methode zum Thema Selbstdarstellung und Recht am eigenen Bild laden zum Nachahmen ein!

5) Praxisprojekte festhalten

Zwei Handouts von Verke: Mit der Practice Reflection (pdf) gelingt es, mit 8 Fragen neue Projekte und Zugänge festzuhalten. Die Resource Evaluation (pdf) hilft mit 5 Dimensionen der Ressourcenfrage neue Projektvorhaben zu beschreiben.

6) Digitalisierung und Risiken

Zwei Handouts die sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven annähern: Das Handout von Youthlink Scotland (pdf) legt den Fokus auf die Risiken die entstehen, wenn die Jugendarbeit keine digitalen Medien verwendet. Der inkludierte Fragebogen dient der Risikoeinschätzung für die eigene Organisation und bietet mögliche Lösungsstrategien an.

Die Youthwork Matrix des JFF (Weblink) geht einen Schritt weiter und regt eine breite Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Risiken der Digitalisierung an und stellt die Frage, in wie weit die eigene Organisation darauf vorbereitet ist, Kinder und Jugendliche im Umgang mit diesen Risiken zu unterstützen. Empfehlenswert! 

7) Innovative Konzeptentwicklung

Innobox von VERKE ist ein umfassender Methoden-Baukasten. Damit kann man im eigenen Team oder Organisation einen Prozess gestalten, um neue Ideen und innovative Konzepte zu entwickeln. Die Methoden der Innobox sind variabel einsetzbar. Material als pdf, weiterreichende Infos auf der Website von Verke

Die Handreichung Hackathon as a youth work innovation method (pdf) stellt zwei bereits erprobte Abläufe für ein Innovationsprozess vor, mittellang (7 Stunden) und kurz (2,5 Stunden), mit vielen praktischen Tipps für die Person, die die Moderation des Prozesses übernimmt.

8) Online-Beratung

Das Team von Centre for digital youthcare in Dänemark sind Spezialist_innen in Sachen Online-Beratung. In ihren Handreichungen (Weblink) teilen sie ihre Erfahrungen mit verschiedenen Formaten, von eMail-Beratung bis Gruppenchats. Welche Überlegungen sollte man vorab stellen, bevor man ein Online-Beratungsangebot aufsetzt und wie kann man social media in der Bewerbung einsetzen, damit die intendierte Zielgruppe das Beratungsangebot auch findet?

9) Praxisprojekte mit Kindern und Jugendlichen

Die Handreichung des JFF zeigt wie man die Meinungsbildung von Kindern und Jugendlichen durch die Produktion von Erklärvideos unterstützen kann. Mit dabei eine step-by-step Anleitung für die praktische Umsetzung mit einfachen Mitteln. Weblink

Im Handout vom wienxtra-medienzentrum gibt’s praktische Anregungen und Tipps, wie man Videoprojekte nur mit den Smartphones der Jugendlichen (BYOD) umsetzen kann. (pdf)

10) Heranwachsen mit Medien

Die Handreichung Heranwachsen mit Medien (pdf) des medienzentrums lädt Jugendarbeiter_innen dazu ein, über die Motive der Mediennutzung nachzudenken. Mit der Methode Meine Medienbiograpie (pdf) kann man eine Brücke bauen von der eigenen Medienkindheit und –jugend zum Medienerleben der heute Heranwachsenden

11) Selbstevaluierung

In welchen Bereichen des digitalen Tuns sind wir als Jugendarbeit-Organisation bereits gut aufgestellt, wo gibt es noch Luft nach oben? Digital youth work self assesment von Verke (pdf) liefert ein Muster dafür, wie man Mitarbeiter_innen dazu einlädt, ihre Haltung zu digitalen Phänomenen zu reflektieren und die eigenen digitalen- und Medienkompetenzen einzuschätzen. Organisational Self Assesment: Digitally Agile National Principles (pdf) von Youthlink Schotland ist ein umfassender Selbstevaluierungs-Raster für Organisationen.

12) Digitale Teilhabe

Kinderrechte in digitalen Lebenswelten durchzusetzen sollte ein Anliegen für die Jugendarbeit sein, meint Youthlink Schotland. Ihr Workshopkonzept Young People’s Digital Rights (pdf) führt Jugendarbeiter_innen in das Thema ein und bietet Raum für Reflexion über eigene Wirkungsmöglichkeiten.

Einzelne digitale Tools eignen sich auch dafür, Angebote der Jugendarbeit partizipativer zu gestalten. Mit der Handreichung Mit Padlet Leitlinien für die digitale Mediennutzung erarbeiten (Weblink) zeigt JFF an einem konkreten Beispiel auf, wie dies gelingen kann

13) STEAM in der Jugendarbeit

Kreativität, Naturwissenschaftliches Know-How, kritisches Denken und Learning-by-doing stehen ganz im Fokus der Handreichungen (Weblink) von camara education Ireland. Dabei wird in einzelnen Schritten ganz genau erklärt, wie man einen eigenen Maker Space in der Jugendarbeit aufbauen kann, um mit Kindern und Jugendlichen gemeinsam digital zu tüfteln.

14) Reflexion anregen

Die Handreichung Ethics in digital youth work (pdf) von Youth Link Scotland bietet Jugendarbeiter*innen die Möglichkeit die eigenen ethischen Grundhaltungen beim Einsatz von digitalen Medien in einem Gruppensetting zu überprüfen und zu reflektieren.

Das Positionierungs-Spiel (Weblink) vom JFF regt eine Gruppendiskussion zum Umgang mit personalisierten Daten an und kann auch mit Jugendlichen gespielt werden.


In diesem Video stellen wir euch alle Materialien vor - es war ein heißer Sommertag :-)

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