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Macht Lernen dir Spaß?
Oder findest du es eher mühsam oder sogar belastend?
Wahrscheinlich kommt es darauf an, ob du etwas lernen willst oder musst.

Oftmals geschieht Lernen unter Druck. Und das hindert den Spaß. Wenn man eine gewisse Leistung oder Benotung braucht oder sie von einem erwartet wird, erzeugt das Stress, manchmal sogar Angst. Wer unter Angst lernt, lernt die Angst gleich mit. Daher haben viele Schüler_innen eine Abneigung gegen das Lernen und "Lernen" ist für sie kein positiv besetzter Begriff.

Die meisten Schulen geben (leider) vor, wann man was lernen muss. Gerade deshalb ist es wichtig, das Lernen so lustvoll und angenehm wie möglich zu gestalten.

Nimm dir unbedingt genügend Zeit, damit du nicht unter Stress lernen musst. Oftmals sind Prüfungsphasen im Voraus bekannt.

Lerne mit Plan

Mach dir früh genug einen Lernplan. Dort steht drin, welchen Stoff du wann lernst (Datum, Zeit - je genauer, desto besser!) und wann und wie lange du dir Pausen einräumst. Plane Dinge ein, auf die du dich richtig freust und die du gerne tust. Je abwechslungsreicher und bunter dein Lernplan ist, desto eher wirst du ihn einhalten.

Lerne mit Bildern

Mit Bildern kann man sich Stoff einfacher merken. Du kannst die Bilder nur im Kopf haben oder tatsächlich aufmalen. Zum Beispiel kannst du Sachen, die du dir merken musst, deinen Körperteilen zuordnen. Oder du ordnest sie den Gegenständen in dem Raum zu, in dem du dich befindest. Du kannst auch gedanklich einen Spaziergang machen und legst die zu lernenden Dinge an Örtlichkeiten ab (Haustüre, Baustelle, Spielplatz, ...). Das wiederholst du für dich einige Male. Wenn du die Informationen dann abrufen musst, denkst du an die Körperteile/Gegenstände/Örtlichkeiten und erinnerst dich so an das Gelernte. 
Diese Methode kannst du noch steigern, wenn du das, was du lernen musst, einer Körper-Bewegung zuordnest. Dann hat es dein Gehirn besonders leicht, sich die Dinge zu merken. (Wenn du zum Beispiel französische Verben lernen musst, machst du die Bewegung dazu, während du das Wort sagst.)

Have a break

Ganz wichtig für dein Gehirn sind Pausen und Entspannung. Und zwar schon bevor du mit dem Lernen beginnst. Höre vorher Musik oder mache ein Nickerchen, damit du in entspannter Stimmung beginnst zu lernen. Mache dann jeweils nach 1-2 Stunden eine Pause. Oder auch früher, wenn du dich nicht mehr konzentrieren kannst. 

Belohne dich

Triff mit dir selbst Abmachungen, wie zum Beispiel: "Wenn ich diese fünf Seiten aufmerksam gelesen habe, darf ich meine Freundin anrufen. Nach einer Stunde Lernen darf ich eine halbe Stunde am Handy spielen."

Sei grosszügig

Gib dein Wissen weiter! Erkläre oder erzähle jemandem, was du gelernt hast. Am besten natürlich eine_r Klassenkamerad_in, der_die Hilfe braucht oder sonst deinen Eltern oder Geschwistern. Während du weitererzählst, was du weißt, verfestigst du dein Wissen.

Gemeinsam statt einsam

Gemeinsam mit Freund_innen kann lernen viel Spaß machen. Zuallererst legt ihr zusammen einen Zeitplan fest. Darin enthalten: Ruhige Lernphasen (jede_r für sich), Pausen zum Plaudern und Essen, und Zeiten für gegenseitiges Abfragen/Fragen klären. Jede_r ist verantwortlich, dass der Zeitplan eingehalten wird. Das kann helfen, die Konzentration zu wahren und nicht abzuschweifen. Und für Abwechslung ist auch gesorgt.

Nutze deine Zeit

Aufmerksam zuhören: Wer in der Schule aufmerksam zuhört, muss zu Hause weniger lernen. Denk mal so: In der Schule sitzen musst du sowieso, diese Zeit kannst du also genauso gut nutzen, um zuzuhören und mitzudenken. Alles, was du da mitbekommst, musst du zu Hause nicht mehr lernen, was bedeutet: Mehr freie Zeit!


Letzte Aktualisierung: Jänner 2019

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