Psychische Gesundheit

Die aktuelle Situation ruft viele verschiedene Gefühle in uns hervor. Angst, Panik, Albträume, Ungewissheit und die Frage, wie das alles weitergehen wird, beschäftigen die meisten von uns.

Rede mit Vertrauenspersonen über deine Gefühle. Lass sie zu.
Für alle, die niemanden zum Reden haben: Wendet euch an eine Beratungsstelle.



Telefonische Beratungen zu psychischer Gesundheit

Du hast Angst? Du weißt nicht weiter? Du spürst eine aufkommende Panikattacke?
Folgende Telefonnummern sind rund um die Uhr erreichbar. Auch wenn es aktuell zu Wartezeiten kommt: Hier wird dir zugehört - Warten zahlt sich aus.

Rat auf Draht

  • Telefonische, Chat und Online-Beratung für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen
  • Tel. 147, rund um die Uhr, kostenlos

Telefonseelsorge

  • Tel. 142, rund um die Uhr, kostenfrei
  • Telefonische und Online-Beratung

Sozialpsychiatrischer Notdienst des PSD

  • Notrufnummer bei psychischen Krisen
  • Ambulanz und mobiler Dienst bei akuten Krisen
  • Tel. 01/313 30, rund um die Uhr

Tipps zur psychischen Gesundheit im Ausnahmezustand

Corona hält uns alle auf Trab. Es gibt immer wieder neue Zahlen, neue Maßnahmen und viel Unsicherheit, wie sich alles entwickeln wird. 

Es ist deshalb wichtig, gut auf sich und seine seelischen Bedürfnisse zu achten. Hier sind ein paar Tipps dazu: 

  • Hol dir Infos von vertraulichen Quellen - check bitte unsere Links.

  • Beschränke deine tägliche Medienzeit. Mach Pause von Youtube, Facebook, Instagram, Whatsapp und Co. Es schwirren viele Gerüchte, unseriöse Anaylsen und schlicht erfundene Prognosen herum, die zusätzlich verunsichern.

  • Fokussiere dich auf Dinge, die du kontrollieren kannst. Alles rund um das Virus liegt außerhalb deines Kontrollbereichs. Sich ständig mit Dingen zu beschäftigen, die man nicht beeinflussen kann, ist nervzehrend und frustrierend. Beschäftige dich stattdessen mit deinen persönlichen Zielen und Dingen, auf die du selbst einwirken kannst. 
  • Achte auf genügend Bewegung, frische Luft, gesundes Essen und ausreichend Schlaf. Deine Gesundheit hat oberste Priorität. Falls du nicht gut schlafen kannst, findest du hier Tipps und Infos.
  • Akzeptiere schwierige Gedanken & Gefühle. Es ist okay, sich mal schlecht zu fühlen. Oft werden Gefühle, wenn man gegen sie ankämpft eher schlimmer. Benenne das Gefühl und sag dir selbst: Es ist okay, dass ich traurig/wütend/ratlos/... bin. Lass den Gefühlen so viel Raum, wie sie brauchen. Kein Gefühl bleibt für immer. Es wird sich auch wieder verändern, darauf kannst du vertrauen.

  • Pflege Kontakte, tausche dich aus, online, telefonisch, persönlich. Netter Austausch entlastet, verbindet und lässt die Unsicherheit besser ertragen. 

  • Hol dir Hilfe, wenn es nicht mehr geht. Wenn du dich längere Zeit schlecht fühlst und verzweifelt bist, melde dich bei einer Fachstelle. Es ist wichtig und ein Zeichen von Stärke, sich Hilfe zu suchen, wenn man selbst nicht weiter weiß. 
  • Sei vorsichtig mit Alkohol und anderen Drogen. Unterlasse alle Experimente in diese Richtung. Lies unsere Tipps, wenn du zu viel Alkohol getrunken hast oder was bei einem Drogennotfall zu tun ist.

Mehr zu psychischen Krisen

Leider kann es in Krisenzeiten sein, dass Probleme, die vorher schon da waren, verstärkt auftreten. Oder dass Probleme, die schon überwunden schienen, plötzlich wieder da sind. 

Hier findest du weiterführende Infos zu: 

In Kooperation mit
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